Das sagen Reiterinnen & Reiter über unsere Regendecken
Erstmals seit 15 Jahren habe ich die perfekte Regendecke für mein Pferd gefunden. Immer hat ein Detail gefehlt, hier nicht...
— Trusted Shops Bewertung
Diese Decke ist allerdings so wasserdicht, dass ich letztes Jahr selbst bei zwei Tagen Dauerregen nicht wechseln musste.
— Kundenbewertung zur Regendecke 50g (Dublin)
Bei meinem Quarter Horse habe ich oft Probleme, dass Decken vorne an der breiten Brust zu eng sitzen, aber diese passt perfekt.
— Kundenbewertung zur Regendecke 50g mit Unterdecke
Die ‚Ultra Dry‘ als Dryliner in Kombination mit einer Regendecke ist für mich und mein Pferd die ideale Lösung! Nach dem Reiten oder an nassen Tagen lege ich die Decke direkt drunter. Pferd bleibt geschützt und trocknet schnell.
— Kundenbewertung zum UltraDry-System

Der passende Kappzaum für Dein Pferd: Stabiler Sitz für klare Hilfen
Ein Kappzaum muss auch dann ruhig am Pferdekopf liegen, wenn die Longe seitlich einwirkt. Verdreht er sich, können Backenstücke in Richtung Auge rutschen und der Druck verlagert sich auf schmale oder anatomisch empfindliche Stellen. Ein korrekt angepasster Kappzaum liegt auf dem stabilen Nasenbein, lässt Nüstern und Unterkiefer ausreichend Raum und überträgt kurze Impulse klar. So entsteht eine zuverlässige Grundlage für Longieren, Bodenarbeit und gymnastizierende Handarbeit. Doch welches Modell passt zu Deinem Pferd, und worauf kommt es bei Nasenteil, Verschnallung und Einsatzbereich an? Wir zeigen Dir, was bei der Auswahl wichtig ist.
Worauf solltest Du beim Kauf eines Kappzaums achten?
Ein Kappzaum sollte zum Pferdekopf und zu Deinem Trainingsziel passen. Diese Punkte sind für eine präzise und pferdegerechte Einwirkung entscheidend:
- Passender Einsatzbereich: Unser Kappzaum eignet sich zum Longieren, für Bodenarbeit und Handarbeit sowie zum Reiten. Dadurch kannst Du ihn in unterschiedlichen Trainingsbereichen und Ausbildungsphasen einsetzen.
- Formstabiles Nasenteil: Das Nasenteil sollte seitliche Impulse übertragen, ohne sich zu verdrehen oder punktuell in den Nasenrücken zu drücken.
- Korrekte Position: Der Nasenriemen gehört auf den knöchernen Teil des Nasenrückens. Zu tief verschnallt kann er auf weichere Strukturen geraten und die Atmung beeinträchtigen.
- Sicherer Ganaschenriemen: Ein passend eingestellter Ganaschenriemen stabilisiert die Backenstücke und verhindert, dass sie bei seitlichem Zug in Richtung Auge rutschen.
- Genaue Verstellbarkeit: Genickstück, Backenstücke und Nasenriemen sollten sich so anpassen lassen, dass der Kappzaum stabil sitzt, ohne Kautätigkeit oder Kieferbewegung unnötig einzuschränken.
Was ein gut passender Kappzaum im Training bewirken kann
Die Wirkung eines Kappzaums beruht auf kurzen, gezielten Impulsen über den Nasenrücken. Er gibt keine Haltung vor, kann Deinem Pferd aber helfen, Bewegungsaufgaben besser zu verstehen und sein Gleichgewicht zunehmend selbst zu organisieren.
Maulschonende Einwirkung
Die Longe wird am Nasenteil befestigt. Dadurch entsteht kein einseitiger Zug am Gebiss, während Maulwinkel, Zunge und Laden unbelastet bleiben.
Präzisere Stellung
Der mittlere Ring überträgt den seitlichen Impuls direkt auf den Nasenrücken. So lässt sich die Stellung im Genick klarer erklären, ohne den Kopf über das Pferdemaul nach innen zu ziehen.
Grundlage für Längsbiegung
Eine korrekte Stellung des Kopfes ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass sich die Biegung nicht nur im Hals zeigt, sondern sich durch den gesamten Körper entwickeln kann.
Mehr Balance auf gebogenen Linien
Zirkel und Wendungen stellen höhere Anforderungen an das Gleichgewicht. Klare, dosierte Signale können Deinem Pferd helfen, Schulter und Rumpf besser auszurichten.
Förderung der Selbsthaltung
Da der Kappzaum keine feste Kopfposition erzeugt, wird sichtbar, ob Dein Pferd Takt, Dehnung und Haltung aus eigener Balance halten kann.
Verständliche Ausbildungsschritte
Sobald Dein Pferd richtig reagiert, lässt der Druck über die Longe nach. Diese direkte Bestätigung erleichtert das Erlernen neuer Übungen.

Warum die Konstruktion der Nasenpartie entscheidend ist
Am Nasenteil treffen Passform und Einwirkung unmittelbar aufeinander. Eine breite, gleichmäßig anliegende Auflage verteilt den entstehenden Druck über eine größere Fläche. Schmale, harte oder unpassend geformte Bereiche können dagegen Druckspitzen verursachen.
Das Nasenteil muss formstabil genug sein, um kurze Impulse präzise weiterzugeben, darf den Pferdekopf jedoch nicht einklemmen. Eine weiche Polsterung erhöht den Komfort, kann eine unpassende Form aber nicht ausgleichen. Ebenso wichtig sind sauber verarbeitete Kanten, belastbare Ringe und eine Verschnallung, die den Kappzaum bei seitlicher Einwirkung zuverlässig in Position hält.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Kappzäumen für Pferde
Wofür wird ein Kappzaum beim Pferd verwendet?
Ein Kappzaum wird vor allem zum Longieren, für Bodenarbeit und gymnastizierende Handarbeit eingesetzt. Er ermöglicht eine gebisslose Einwirkung über den Nasenrücken und kann bei korrekter Anwendung Stellung, Längsbiegung und Balance unterstützen.
Wie muss ein Kappzaum richtig sitzen?
Der Nasenriemen muss stabil auf dem knöchernen Nasenrücken liegen und ausreichend Abstand zu Nüstern und weichen Nasenstrukturen halten. Backenstücke dürfen nicht in Richtung Auge rutschen. Der Kappzaum sollte sich bei seitlichem Zug nicht verdrehen, Kautätigkeit und Kieferbewegung jedoch weiterhin zulassen.
Welche Kappzaumgröße braucht mein Pferd?
Gängige Größen sind Pony, Cob (Vollblut) und Full (Warmblut). Da Kopfform und Riemenlängen auch innerhalb einer Größenbezeichnung variieren, solltest Du die Maße von Genickstück, Backenstücken und Nasenumfang zusätzlich mit der Größentabelle vergleichen.
Warum sollte man mit Kappzaum statt mit Halfter longieren?
Ein Stallhalfter ist für das Führen und Anbinden konstruiert und sitzt meist zu locker für präzise seitliche Hilfen. Ein passend verschnallter Kappzaum bleibt stabiler, überträgt Impulse gezielter und verringert das Risiko, dass Backenstücke in Richtung Auge gezogen werden.
Kann man mit einem Kappzaum reiten oder ihn mit einer Trense kombinieren?
Das ist nur möglich, wenn das jeweilige Modell ausdrücklich dafür vorgesehen ist und genügend Platz für eine korrekte Verschnallung bleibt. Beim gebisslosen Reiten werden Zügel meist in die seitlichen Ringe eingeschnallt. Eine Kombination mit Trense und Gebiss kann in der Ausbildung sinnvoll sein, sollte aber fachgerecht angepasst werden.




