Das sagen Reiterinnen & Reiter über unsere Pferdedecken
Endlich eine Decke, die vorne gut sitzt und an der Schulter nicht spannt. Auch nach dem Wälzen liegt sie noch da, wo sie hingehört.
— Trusted Shops Bewertung
Die Regendecke hat jetzt schon mehrere richtige Regentage mitgemacht und darunter war alles trocken. Bin wirklich zufrieden.
— Kundenbewertung zur Regendecke 50g (Dublin)
Super schnelle Lieferung und schön verpackt. Die Decke macht einen stabilen Eindruck und die Farbe ist genauso wie auf den Bildern.
— Kundenbewertung zur Winterdecke 100g (Stockholm)
Wir haben inzwischen eine Regen- und eine Abschwitzdecke von SUNRIDE. Beide passen in der gewohnten Größe und lassen sich unkompliziert handhaben.
— Trusted Shops Bewertungen

Pferdedecken richtig auswählen: Wetter, Haltung und Wärmebedarf im Blick
Vom Regenschutz auf der Weide bis zum Trocknen nach dem Training erfüllt jede Pferdedecke eine klar definierte Aufgabe. Welche Ausführung Dein Pferd benötigt, richtet sich nach Haltung, Fellzustand, Schur, Bewegung und seinem individuellen Wärmebedarf. Auch Wind, Nässe, wechselnde Temperaturen und Insekten beeinflussen die Auswahl. Füllung, Wassersäule und Atmungsaktivität helfen Dir anschließend dabei, die Funktion der Decke gezielt auf den jeweiligen Einsatz abzustimmen.
Welche Pferdedecke passt zu welchem Einsatz?
Jede Deckenart erfüllt eine eigene Aufgabe. Wähle deshalb zuerst nach Einsatzbereich und anschließend nach Wärmebedarf und Ausstattung:
- Regen- und Outdoordecken: Wasserdichte Außenmaterialien schützen auf Paddock und Weide vor Regen und Wind. Ungefütterte Varianten bieten Wetterschutz ohne zusätzliche Wärme.
- Winterdecken: Eine isolierende Füllung ergänzt den Wärmeschutz bei niedrigen Temperaturen. Die passende Stärke richtet sich unter anderem nach Schur, Haltung, Fell und Witterung.
- Stall- und Unterdecken: Stalldecken wärmen in geschützten Bereichen. Unterdecken erweitern die Wärmeleistung einer kompatiblen Oberdecke und machen das Deckenmanagement flexibler.
- Abschwitz- und Frotteedecken: Abschwitzdecken transportieren Wasserdampf nach außen. Frotteedecken nehmen größere Mengen Feuchtigkeit direkt auf und eignen sich besonders nach dem Waschen oder Abspritzen.
- Fliegen- und Ekzemerdecken: Leichte, engmaschige Materialien bilden eine mechanische Barriere gegen Insekten. Ekzemerdecken decken zusätzlich besonders gefährdete Körperbereiche möglichst lückenarm ab.
Was eine gut ausgewählte Pferdedecke bewirken kann
Eine gute Pferdedecke erfüllt eine klar definierte Aufgabe und berücksichtigt dabei die natürlichen Schutzmechanismen des Pferdes. Passform, Material und Wärmeleistung müssen deshalb immer gemeinsam betrachtet werden.
Erhalt der isolierenden Fellschicht
Nässe und Wind können die isolierende Luftschicht im Fell beeinträchtigen. Eine passende Outdoordecke hält das Fell trocken und reduziert den Wärmeverlust bei widriger Witterung.
Bedarfsgerechte Wärmeleistung
Die Füllung hält isolierende Luft zwischen ihren Fasern. Eine passend gewählte Grammatur kann fehlendes Winterfell bei geschorenen oder kälteempfindlichen Pferden gezielt ausgleichen.
Gezielter Feuchtigkeitstransport
Nach dem Training entsteht durch verdunstende Feuchtigkeit zusätzliche Abkühlung. Eine funktionale Abschwitzdecke leitet Wasserdampf vom Fell weg und unterstützt ein kontrolliertes Trocknen.
Freie Bewegung der Schulter
Das Schulterblatt bewegt sich unter der Haut deutlich vor und zurück. Ein durchdachter Schnitt mit ausreichend Raum im Brust- und Schulterbereich verhindert, dass die Decke verrutscht oder bei jedem Schritt nach hinten zieht.
Weniger Reibung und Druck
Eine ausgewogene Passform verteilt das Eigengewicht der Decke gleichmäßiger. Dadurch werden stark belastete Kontaktflächen an Widerrist, Brust und Schulter entlastet.
Flexibel anpassbarer Wärmeschutz
Mit dem Hook&Hold System kannst Du eine oder sogar zwei kompatible SUNRIDE Unterdecke sicher mit der Oberdecke verbinden. So passt Du die Wärmeleistung an wechselnde Bedingungen an und kannst beim Kauf im Set sparen.

Warum Außenmaterial, Füllung und Innenfutter zusammenwirken
Bei Regen- und Winterdecken bestimmt das Außenmaterial, wie zuverlässig die Decke Witterung und mechanischer Belastung standhält. Die Wassersäule in Millimetern beschreibt den hydrostatischen Druck, dem das Material im Test standhält, bevor Wasser durchdringt. Die Atmungsaktivität in g/m²/24 h gibt an, wie viele Gramm Wasserdampf innerhalb von 24 Stunden durch einen Quadratmeter Material gelangen können.
Die Denier-Zahl beschreibt die Garnstärke des Außenmaterials, sagt allein jedoch noch nichts über Wasserdichte oder Atmungsaktivität aus. Eine Füllung speichert isolierende Luft, während ein glattes Innenfutter Reibung am Fell reduzieren kann. Erst das abgestimmte Zusammenspiel dieser Schichten macht aus einzelnen Materialwerten eine funktionale Pferdedecke.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Pferdedecken
Welche Pferdedecke eignet sich für welchen Einsatz?
Regendecken schützen draußen vor Nässe, Winterdecken kombinieren Wetterschutz mit zusätzlicher Wärme und Stalldecken sind für den trockenen Innenbereich gedacht. Fliegendecken schützen vor Insekten, Abschwitzdecken unterstützen das Trocknen nach dem Training und Ausreitdecken wärmen beziehungsweise schützen die Hinterhand während der Bewegung. Welche Decke passt, hängt daher immer zuerst vom Einsatzbereich ab.
Wie erkenne ich, ob mein Pferd die richtige Decke trägt?
Kontrolliere regelmäßig unter der Decke, beispielsweise hinter dem Widerrist. Dein Pferd sollte sich dort angenehm warm und trocken anfühlen. Schwitzen, feuchte Haut oder starke Wärme sprechen eher für zu viel Isolation. Zittern, Schutzsuchen oder anhaltendes Frieren können dagegen auf zu wenig Wärmeschutz hinweisen.
Welche Füllstärke braucht mein Pferd?
Das lässt sich nicht allein anhand der Außentemperatur bestimmen. Schur, Winterfell, Alter, Körperzustand, Haltung, Wind, Regen und die individuelle Kälteempfindlichkeit spielen ebenfalls eine Rolle. Als Orientierung gelten 0 bis 100g als leichte, 150 bis 250g als mittlere und ab 300g als stärkere Füllung.
Was ist der Unterschied zwischen einer Regen- und einer Winterdecke?
Eine Regendecke schützt vor Wind und Nässe und kann ungefüttert sein. Eine Winterdecke besitzt zusätzlich eine wärmende Füllung. Wenn Dein Pferd hauptsächlich trocken bleiben soll, kann eine Regendecke ausreichen. Benötigt es zusätzlich Isolation, ist eine gefütterte Winterdecke die passendere Wahl.
Wie erkenne ich, ob eine Pferdedecke richtig sitzt?
Die Decke sollte an Brust und Schulter ausreichend Platz bieten, am Widerrist nicht drücken und bei Bewegung ruhig liegen. Sie darf weder stark nach hinten ziehen noch seitlich verrutschen. Scheuerstellen, gespannte Verschlüsse oder aufgerautes Fell können Hinweise auf eine ungeeignete Größe oder Passform sein.
Wann brauche ich eine Abschwitz-, Fliegen- oder Ausreitdecke?
Eine Abschwitzdecke wird nach der Arbeit verwendet, um Feuchtigkeit aus dem Fell abzuleiten und das Trocknen zu unterstützen. Fliegendecken kommen vor allem in der warmen Jahreszeit zum Schutz vor stechenden und beißenden Insekten zum Einsatz. Eine Ausreitdecke wird während des Reitens verwendet und schützt vor allem die Hinterhand bei kaltem, windigem oder nassem Wetter.














