| Kategorie | Material & Funktion |
| Definition | Ripstop bezeichnet eine spezielle Webart, bei der stärkere Fäden in regelmäßigen Abständen in das Gewebe eingearbeitet werden. Dadurch entsteht die typische Gitterstruktur, die das Material widerstandsfähiger gegen das Weiterreißen kleiner Beschädigungen macht. |
| Bedeutung & Vorteile | Die Ripstop-Struktur erhöht die Stabilität des Gewebes, ohne dass das Material unnötig schwer werden muss. Entsteht ein kleiner Riss, können die verstärkten Fäden dazu beitragen, dass sich die Beschädigung weniger schnell ausbreitet. |
| Anwendung | Ripstop-Gewebe wird häufig bei Outdoor-, Regen- und Weidedecken eingesetzt. Besonders im täglichen Gebrauch kann die verstärkte Struktur sinnvoll sein, wenn das Material durch Bewegung, Reibung oder Kontakt mit Zäunen und Ästen beansprucht wird. |
| Wie erkennt man Ripstop? | Typisch für Ripstop ist eine sichtbare, meist quadratische oder rechteckige Gitterstruktur im Gewebe. Diese entsteht durch die regelmäßig eingearbeiteten stärkeren Verstärkungsfäden. |
| Wichtig zu wissen | Ripstop bedeutet nicht, dass ein Material vollständig reißfest ist. Die tatsächliche Widerstandsfähigkeit hängt zusätzlich von Faserqualität, Denier-Wert, Webdichte, Verarbeitung und Nutzung der Pferdedecke ab. |
| Verwandte Begriffe | Denier, Außenmaterial, Polyester, Reißfestigkeit, Wassersäule |
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