| Begriff | Bittersüßer Nachtschatten |
| Kategorie | Kräuter |
| Definition | Der Bittersüße Nachtschatten ist eine giftige Wildpflanze aus der Familie der Nachtschattengewächse. Für Pferde ist er nicht als Futterpflanze geeignet. |
| Wirkung & Risiken | Die Pflanze enthält Glykoalkaloide und weitere reizende Pflanzenstoffe. Bei Aufnahme können unter anderem Verdauungsstörungen und neurologische Beschwerden auftreten. Die Giftstoffkonzentration kann je nach Pflanzenteil und Reifegrad unterschiedlich sein. |
| Anwendung | Der Bittersüße Nachtschatten hat in der Pferdefütterung keine sinnvolle Anwendung und sollte nicht verfüttert werden. Auf Weiden, an Zäunen und an feuchten Standorten sollte die Pflanze regelmäßig kontrolliert werden. |
| Frisch oder getrocknet? | Sowohl frische als auch getrocknete Pflanzenteile können problematisch sein. Auch getrocknetes Pflanzenmaterial im Heu sollte deshalb nicht als unbedenklich angesehen werden. |
| Wichtig zu wissen | Mögliche Vergiftungszeichen sind vermehrter Speichelfluss, Bauchschmerzen, Durchfall, Unruhe, Schwäche oder Koordinationsstörungen. Bei Verdacht auf eine Aufnahme sollte zeitnah tierärztlicher Rat eingeholt werden. |
| Verwandte Begriffe | Giftpflanzen · Nachtschattengewächse · Weidekontrolle · Vergiftung · Solanin |
Das könnte Dich auch interessieren
Lass Dich inspirieren und finde praktische Tipps rund um Pflege, Ausrüstung und Gesundheit Deines Pferdes.
Wilde Möhre gilt für Pferde als unproblematisch, muss aber sicher von giftigen Doldenblütlern wie Schierling unterschieden werden.
Wiesenflockenblume (Centaurea jacea)
Wiesenflockenblume gilt für Pferde in üblichen Mengen als unproblematisch und kann Bestandteil artenreicher Wiesen und Heu sein.
Weißklee kann Bestandteil einer Pferdeweide sein, sollte aufgrund seines hohen Nährstoffgehalts jedoch nicht den Pflanzenbestand dominieren.




Share:
Beinwell (Symphytum officinale)
Brombeere (Rubus fruticosus)