Begriff Pfefferminze
Kategorie Kräuter
Definition Pfefferminze ist eine aromatische Heilpflanze mit hohem Gehalt an ätherischen Ölen, besonders Menthol. Beim Pferd wird sie vor allem zur Unterstützung von Verdauung und Futteraufnahme eingesetzt.
Wirkung & Vorteile Pfefferminze wird traditionell bei Verdauungsbeschwerden wie Blähungen oder leichter krampfartiger Unruhe eingesetzt. Ihr intensiver Geruch kann außerdem die Akzeptanz von Futter verbessern. Die enthaltenen ätherischen Öle wirken aromatisch und können die normale Verdauungsfunktion unterstützen.
Anwendung Getrocknete Pfefferminzblätter können direkt unter das Futter gemischt werden. Alternativ lässt sich ein Aufguss mit heißem Wasser herstellen, der nach dem Abkühlen zusammen mit dem Futter gegeben werden kann. Ein längeres Aufkochen ist nicht sinnvoll, da dabei flüchtige ätherische Öle verloren gehen können.
Frisch oder getrocknet? Pfefferminze kann frisch oder getrocknet verfüttert werden. Für die gezielte Fütterung ist getrocknete Ware meist praktischer und besser dosierbar. Frische Blätter sollten sauber, eindeutig bestimmt und nur in üblichen Futtermengen angeboten werden.
Wichtig zu wissen Pfefferminze ist wegen ihres hohen Gehalts an ätherischen Ölen kein Kraut für unbegrenzte Mengen. Bei empfindlichem Magen, anhaltenden Verdauungsproblemen oder gleichzeitiger Medikamentengabe sollte die Anwendung vorher abgeklärt werden. Reines Pfefferminzöl sollte nicht ohne fachliche Anleitung verfüttert werden.
Verwandte Begriffe Verdauung · Blähungen · Kamille · Fenchel · Magen

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