| Begriff | Rainfarn |
| Kategorie | Kräuter |
| Definition | Rainfarn ist eine gelb blühende Wildpflanze mit intensivem Geruch. Für Pferde ist er keine geeignete Futterpflanze und sollte nicht gezielt verfüttert werden. |
| Wirkung & Risiken | Rainfarn enthält ätherische Öle, darunter je nach Herkunft und Pflanze unterschiedliche Mengen Thujon. In größeren Mengen können diese Stoffe das Nervensystem reizen und Verdauungsbeschwerden, Unruhe oder Krämpfe auslösen. |
| Anwendung | Rainfarn sollte beim Pferd nicht als Futterkraut eingesetzt werden. Auch eine gezielte innerliche Anwendung ist nicht empfehlenswert. |
| Frisch oder getrocknet? | Sowohl frischer als auch getrockneter Rainfarn kann problematisch sein. Das Trocknen macht die Pflanze nicht zuverlässig zu einem sicheren Futtermittel. |
| Wichtig zu wissen | Mögliche Vergiftungszeichen sind Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen, Unruhe, Zittern und Krämpfe. Bei Verdacht auf eine größere Aufnahme sollte tierärztlicher Rat eingeholt werden. |
| Verwandte Begriffe | Giftpflanzen · Thujon · Nervensystem · Weidekontrolle · Vergiftung |
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